Wie funktioniert das ALPINA STS tubeless System?

Wie funktioniert das ALPINA STS tubeless System?

Alpina STS2: Warum dieses Tubeless-System im Supermoto den Standard setzt

Wer im Supermoto-Sport an der Spitze mitfahren will, kommt an einem Thema nicht vorbei: Tubeless-Systeme. Doch Speichenrad ist nicht gleich Speichenrad. Während viele Lösungen auf fehleranfällige Felgenbänder oder nachträgliche Abdichtungen setzen, geht Alpina mit dem patentierten STS2-System einen technologisch überlegenen Weg.

In diesem Beitrag schauen wir uns an, warum das Herzstück dieses Systems – der STS-Nippel – den Unterschied zwischen einem herkömmlichen Rad und einem echten Performance-Laufrad macht.

Das Herzstück: Die STS-Spezialnippel

Das Geheimnis der Alpina-Felgen liegt nicht in einer Beschichtung, sondern in der mechanischen Konstruktion. Die speziellen STS-Nippel sind präzise innerhalb des Felgenprofils positioniert und übernehmen zwei Aufgaben gleichzeitig: Sie halten die Speiche auf Spannung und dichten das System absolut zuverlässig ab.

1. Abdichtung durch O-Ringe: Bewährt in der Luftfahrt

Anstatt auf Kleber oder Gummiänder zu vertrauen, setzt Alpina auf hochwertige O-Ringe am Nippelkörper.

Hintergrund: O-Ringe sind das Rückgrat kritischer mechanischer Anwendungen in der Automobil- und Luftfahrtindustrie. Sie zeichnen sich durch extreme Langlebigkeit, Vielseitigkeit und eine enorme Beständigkeit gegenüber extremen Temperaturschwankungen aus.

Da dein Motorrad bereits an zahlreichen Stellen (Motor, Getriebe, Fahrwerk) durch O-Ringe geschützt ist, bringt Alpina diese bewährte Sicherheit nun direkt an deine Felge. Das Ergebnis: Ein System, das auch bei massiven Belastungen auf der Kartbahn oder bei harten Offroad-Sprüngen dauerhaft luftdicht bleibt.

2. Sicherheit durch Edelstahl-Sicherungsringe

Ein oft unterschätzter Punkt im Rennsport ist die Bruchsicherheit. Was passiert, wenn eine Speiche reißt? Bei herkömmlichen Systemen könnte ein loser Nippel im Felgenbett fatale Folgen haben. Nicht so beim STS2-System: Ein spezieller Sicherungsring aus Edelstahl fixiert den Nippel. Selbst im Falle eines Speichenbruchs wird der Nippel nicht aus der Felge geschleudert. Das schützt den Reifen vor Beschädigungen von innen und ermöglicht es dir im Ernstfall, die Fahrt kontrolliert zu beenden oder die nächste Werkstatt sicher zu erreichen.

Die Vorteile im Überblick: Warum STS2?

  • Keine Vulkanisation, kein Klebeband: Keine klebrigen Rückstände beim Speichenwechsel, keine spröden Felgenbänder.
  • Gewichtsersparnis: Durch den Wegfall des Schlauchs reduzierst du die rotierenden Massen signifikant (bis zu 250g Ersparnis allein am Felgenring).
  • Wartungsfreundlich: Speichen lassen sich wie bei einem normalen Rad nachziehen oder tauschen, ohne das Tubeless-System zu zerstören.
  • Sicherheit: Die Edelstahl-Sicherung minimiert Folgeschäden bei Materialermüdung.

Fazit: Die Evolution des Speichenrades

Das Alpina STS2-System ist kein kurzlebiger Trend, sondern eine konsequente Weiterentwicklung für Fahrer, die keine Kompromisse bei Sicherheit und Performance eingehen. Ob für die Honda CRF 450, Ducati Desmo 450, Husqvarna FS oder KTM EXC und SMR - oder andere Supermoto-Modelle – die Kombination aus geschmiedeten Ringen und der STS2-Technologie ist das ultimative Upgrade.

Auf hartl-racing.de bieten wir dir dieses System in zwei Varianten an:

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